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naturnaher Garten, Naturgarten

Lebensräume im naturnahen Garten

-  Die Vielfalt macht den Unterschied  -
Naturgarten
Einführung:
Kreisläufe, biologisches Gleichgewicht, Biotop

Lebensräume:
Immerwährender Reisighaufen und Wurzelstöcke
Laubhaufen
Lesesteinhaufen
Trockenmauer
Einzelsteine
Alter Holzzaun
Bäume
Hecken und Gebüsch
Ungemähte Säume
Wiese statt Rasen
ungefüllte Blüten
Tümpel, Teiche
Freie Sandflächen
Wege und Plätze
Kraut und Unkraut
... etwas Unordnung im Garten

naturnaher Garten Biogarten Naturgarten

Viel Wissenswertes zu allen Fragen des Bio-Anbaus findet man in den Gartenbüchern von Marie-Luise Kreuter, deren Bücher im BLV-Verlag erschienen sind.

Im BioGarten wird nicht einfach nur giftfrei gearbeitet. Um das ökologische Gleichgewicht des Gartens zu stärken, sollten möglichst viele verschiedene Lebensräume den Garten bereichern. Von einem solchen Garten werden viele Tiere angelockt und durch die sich nach und nach entwickelnde Vielfalt Schädlinge zurückgedrängt. Der naturnahe Garten ist wie ein Netzwerk aus verschiedenen Lebensräumen. Je dichter es gewebt ist, desto stabiler ist es. Diese Liste soll einige Anregungen zur Bereicherung Ihres Gartens geben.

In einem naturnahen Garten greift eins ins andere. Es entstehen geschlossene Kreisläufe, die die Natur intakt erhalten. Der Mensch tritt hier nicht als Herrscher über die Natur auf, sondern als ihr Mitarbeiter: Er hilft der Natur, sich selbst zu helfen. Ich arbeite viel mit vorbeugenden Methoden wie z.B. der Mischkultur, bei der die Pflanzen sich gegenseitig schützen. Auch die vielen Blüten sind Teil meiner Schädlingsabwehr. Die Blumen sollen möglichst viele Insekten anlocken. Das macht den Garten nicht nur für uns Menschen lebendiger und interessanter, sondern ich hoffe, daß einige Insekten nicht nur Nektar naschen, sondern auch die Nutzpflanzen bestäuben und Jagd auf Schädlinge machen. Die meisten Insekten sind nützlich, und je mehr Insekten einen Garten bevölkern, desto weniger Probleme hat man mit den Schädlingen.

Um solch ein biologisches Gleichgewicht zu erreichen, genügt es nicht, bei Problemen nur die einzelne befallene Pflanze zu sehen. Im Bio-Anbau sieht man den Garten als Ganzes. In der Natur werden die Gemüseschädlinge von Parasiten und Jägern reduziert. Im Gemüsegarten finden Schädlinge nur kurzfristig Nahrung. Das reicht zwar, um das jeweilige Gemüse zu vernichten, aber es genügt nicht, um einen ausreichenden Bestand an Feinden zu ernähren. Diese Nützlinge müssen auch im Umfeld des Gemüsegartens genügend Beute finden, auf die sie ausweichen können. Nur dann sind sie bei einer beginnenden Schädlingsplage am Gemüse sofort zur Stelle. Deshalb darf man einen Gemüsegarten nie isoliert sehen. Er ist immer nur Teil eines vielfältig verwobenen Ganzen. Auch all die anderen kleinen Beete eines abwechslungsreich angelegten Gartens sind Mosaiksteine bei der Schädlingsregulierung im Gemüsegarten. Dabei kommt es nicht auf die Größe der Beete an, sondern auf die Vielfalt. Gerade der kleinraumige Wechsel möglichst vieler verschiedener Strukturen wie Teich und Trockenhang oder Wiese und Sträucher macht den hohen Wert naturnaher Gärten aus. Hier können Tiere auf engem Raum unterschiedlichste Bedürfnisse befriedigen.

Der beliebteste Mosaikstein des naturnahen Gartens ist sicher der Teich, oder der Biotop, wie er oft genannt wird. Er wird oft wie ein besonders prestigeträchtiges Möbelstück mitten im Garten installiert. Manche glauben auch, damit schon genug für die Natur getan zu haben. Aber wenn sie den Rest des Gartens so sauber und ordentlich wie ihr Wohnzimmer herrichten (ich möchte hier nur an den Siegeszug der Laubsauger erinnern), dann ekeln sie mit ihrem überzogenen Sauberkeitskult die Natur am Teichrand gleich wieder aus dem Garten hinaus. Die besten Biotope sind eigentlich gerade die, die man nicht gekauft und installiert, sondern nur in Ruhe gelassen hat. Wer wirklich in seinem Garten etwas für die Natur tun will, sollte sich angewöhnen, immer wieder ein Auge zuzudrücken, oder vieleicht sogar beide Augen. Und wenn man die Augen dann wieder aufmacht, sieht man Biotope überall, denn Biotop heißt nichts anderes als "Lebensraum". Und das können z.B. ein paar überflüssige Steine sein, unter denen sich an einer feuchten Stelle ganz andere Tiere ansiedeln als an einem trockenen Platz, das können auch ein paar abgeschnittene Zweige oder etwas Laub sein, die unter einem Strauch dahinmodern und Pilzen und Insekten eine Nahrungsgrundlage bieten. Ich lasse ganz bewußt immer wieder etwas liegen. Gerade die scheinbar unordentlichen Ecken mit ihren Spalten, Fugen, Lücken und Mulden bieten vielen Tieren Lebens- und Versteckmöglichkeiten.

Sperriger Gehölzschnitt? - Immerwährender Reisighaufen und Wurzelstöcke
Komposthaufen können die großen Mengen, die manchmal an Gehölzschnitt anfallen, meist nicht fassen. Viele häckseln ihn, aber auch wer diese lärmenden Geräte nicht verwenden will, kann ihn trotzdem im Garten verarbeiten. Im Gehölzbereich abgelagertes Schnittmaterial bietet Unterschlupf für Spitzmäuse, Igel und Vögel. Bei Rodungsarbeiten anfallende Wurzelstöcke sollten nicht vergaben, sondern bewußt zur Biotopgestaltung verwendet werden. Massives Totholz ist heute der Mangelfaktor in unserer Kulturlandschaft. Viele Käfer, Bienen und Schlupfwespen brauchen zerfallendes Altholz. Der Reisighaufen kann Jahr für Jahr neu beschickt werden, ohne jemals die tolerierbare Maximalhöhe von 2-3 m zu überschreiten, denn die Zersetzer, wie Pilze, Asseln und Regenwürmer, sind pausenlos damit beschäftigt, ihn in feinsten Humus zu verwandeln.
Jeder Garten ist groß genug, denn in einem kleinen Garten fällt auch weniger Material an. Ein Reisighaufen ist praktisch und sinnvoll in jedem Garten. Ein Eckchen dafür läßt sich immer finden und sogar hübsch gestalten, denn man kann das zusammengetragene Astwerk von Baum und Strauch mit Kletterpflanzen wie Hopfen, Prunkwinde, Jelängerjelieber, Bunter Kronwicke  oder anderen Pflanzen überwachsen lassen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern bietet einer Menge Tieren Unterschlupf und Lebensraum. Vor allem in noch jungen oder kleinen Gärten, in denen es nur wenig unterholzreiche Gehölzbestände gibt, kann man mit einem solchen Reisighaufen ganz nebenbei deckungsliebenden Tierarten gezielt eine Lebensgrundlage bieten. So werden dort zum Beispiel das Rotkehlchen und der Zaunkönig einen sicheren Brutplatz finden, der Igel und die Spitzmaus ein Versteck, die Ringelnatter, Blindschleiche und Kröte ein schattiges Plätzchen im Sommer . Und sogar als Überwinterungsquartier für Käfer, Spinnen und Schmetterlingsarten ist ein Reisighaufen sehr geeignet. Deshalb sollte er in keinem Garten fehlen.
Dickere und sperrige Äste werden möglichst unten und innen abgelegt und mit dünnen, evtl. dornigen Zweigen rundum abgedeckt. Wenn die unteren Teile dieses Haufens verrotten, sackt alles in sich zusammen und man kann im Lauf der nächsten Jahre immer wieder neues Material dazugeben. Alle paar Jahre kann man den entstandenen Humus entfernen und unter Sträuchern verteilen.
NaturgartenHerbstlaub - aber bitte ohne Laubstaubsauger!

Bäume sind normalerweise Waldbewohner, und das abfallende Laub gehört zum natürlichen Kreislauf. Auf dem Boden wird es dann langsam zu Humus verarbeitet. Das besorgen Regenwürmer, Käfer und viele Mikroorganismen. Nach diesen Tieren suchen wiederum die Vögel, um sich vor dem Winter noch Futterreserven anzufressen. Auch der Igel braucht ein laubgepolstertes sicheres Plätzchen. Einen Platz für das Laub findet sich bestimmt in jedem Garten: eine Nische am Haus, eine Baumscheibe, unter Sträuchern oder eine geschützte Ecke. Eventuell kannman etwas Reisig darüber legen, damit der Wind nichts herumwirbelt. Natürlich sollte das Laub zusammengeharkt bzw. -gefegt werden. Aber auf keinen Fall sollte man es - und mit ihm viele kleine Tiere - mit einem Laubsaugeraufsaugen! Es ist ohnehin der gleiche Zeitaufwand nötig, und eine Harke ist lange nicht so schwer wie ein Sauger. Eine Harke oder ein Besen ist auch billiger und vor allem leiser!
Voluminöser Lesesteinhaufennaturnaher Garten

Im einfachsten Fall werden Lesesteine aus angrenzenden Flächen angehäuft. Im Kern des Haufens kann auch Bauschutt verwendet werden. Selbst versetzt gestapelte Autoreifen können dem oft viel zu kleinen Steinhaufen ein respektables Volumen verheihen und die sonst kaum erzielbaren großen Hohlräume schaffen. Aus optischen Gründen wird das Ganze mit Natursteinen abgedeckt. Es entsteht so ein Rückzugsbereich für Reptilien, Amphibien, Kleinsäuger (z.B. Igel), Laufkäfer und Steinläufer.

Trockenmauer

Die Errichtung von nichtverfugten Mauern aus Natursteinen, die entweder freistehend sind oder zur Abstützung von Geländekanten dienen, ist sozialer Wohnungsbau für Eidechsen. Im Innern der Stützmauer kann auch Bauschutt aufgefüllt werden.

Mehr Bilder von dieser Trockenmauer finden Sie in meinem virtuellen Gartenrundgang.

Naturgarten Trockenmauer
 

Größere Einzelsteine

Unter diesen befindet sich eine eigene Lebensgemeinschaft, das Hypolithion. Sie enthält viele nachtaktive, räuberische Arten, darunter Laufkäfer, Wolfsspinnen und Hundertfüßer.
 

Alter Holzzaun

Alte Holzzäune, womöglich noch mit Rinde, bieten Lebensraum für höchst nützliche Arten wie Goldwespen, Grabwespen und Wildbienen. Sie bieten außerdem Unterschlupf für Marienkäfer, Schlupfwespen, Raubwanzen, Krabbenspinnen und Springspinnen.
 

Bäume

An Laubbäumen wird der Wechsel der Jahreszeiten besonders deutlich. Obstbäume, vor allem Hochstämme, sind sehr dankbar. Auf einem alten Apfelbaum können bis zu 20.000 Tiere leben. Sie gehören zu rund 1.000 verschiedenen Arten, von denen nur etwa 70 Arten überhaupt zu Schädlingen werden können. Dagegen haben sich etwa 500 Tierarten darauf spezialisiert, diese Schädlinge zu erbeuten.

NaturgartenVogelschutz-Hecken und Gebüsch

Hecken bieten Schutz vor Wind, Schmutz und Lärm. Da eine freiwachsende Hecke sich erst bei einer Breite von 3-5 m richtig entfaltet, ist für den kleinen Garten eher eine geschnittene Laubhecke geeignet. Falls auch dafür kein Platz vorhanden ist, sollte man wenigstens ein heckenähnliches Gebüsch anlegen. Hecken und Gebüsche bieten Vögeln, Insekten und Kleinsäugern reichlich Nahrung und Unterschlupf.
 

Ungemähte Säume

Der Übergang zwischen Rasen und Sträuchern sollte ungemäht bleiben. So braucht z.B. gerade die Blindschleiche, ein besonders guter Schneckenjäger, solche Altgrasbestände.
 

Wiese statt Rasen

Eine farbenprächtige Blumenwiese ist sicher der Traum vieler Gartenbesitzer. Doch nehmen Sie nicht die blühende Heumatte auf kalkhaltigem Boden in den Bergen zum Vorbild für eine Blumenwiese in Ihrem Garten! Seien Sie offen für die verschiedenen Möglichkeiten und Formen von Wiesen, die sich auch im Hausgarten verwirklichen lassen.
Die meisten käuflichen Mischungen bieten Buntes nur im ersten Jahr, denn viele der Bunten, wie z.B. Mohn, sind Ackerwildkräuter, die jedes Jahr von Neuem aufgerissene Böden brauchen. Oft sind auch mastige Kulturformen unserer Wiesenblumen enthalten, die durch ihren buschigen Wuchs und stärkere Ausläufer standortheimische Wildblumen verdrängen. Aber auch wenn die Mischung wirklich unverfälschte Wildblumen enthält, unterscheiden sich Pflanzen aus anderen Regionen oft von den Exemplaren in Ihrer Region. So hat die Evolution z.B. bei der Flockenblume verschiedene Unterarten ausgebildet, die entweder eher frische oder eher trockene Standorte bevorzugen. Erkundigen Sie sich, ob es in Ihrer Region autochthones (heimisches) Saatgut gibt und kaufen Sie dort, auch wenn es etwas teurer zu sein scheint.
Anlage einer Blumenwiese: Wer nicht gleich eine grössere Fläche umwandeln will, kann auch im bestehenden Rasen Bereiche mit Wildblumen anlegen: Auf Flächen von einem bis mehreren Quadratmetern Grösse den alten Rasen mitsamt dem Wurzelwerk abstechen und kompostieren. Eine Mischung aus Unterboden und Sand in die Lücken füllen und mit einer Wildblumenmischung ohne Zusatz von Grasern (!) ansäen. Diese Methode eignet sich auch als Initialzündung in bereits bestehenden, blütenarmen Wiesen.
Ich sammle die Samen meiner Wiesenblumen nur an oberbergischen Wegrändern und verkaufe sie nur im Bereich des Zweckverbandes Naturpark Bergisches Land.

Ungefüllte Blütennaturnaher Garten

Hochgezüchtete gefüllte Blüten bieten den Insekten kaum noch Nahrung; in den Augen der Insekten sind sie leer und damit uninteressant. Hier wird man nur selten ein Insekt antreffen. Im BioGarten erfüllen Blumen und ihre Besucher aber eine wichtige Aufgabe bei der Schädlingsregulierung. Die Blüten sollen möglichst viele Insekten anlocken. Einige "nützliche" Insektenarten, wie z.B. die Schwebfliegen, werden nicht nur Nektar naschen, sondern auch Eier ablegen. Und die daraus schlüpfenden Insektenlarven sind große Blattlausvertilger. So braucht der Gärtner sich nicht mehr selbst darum zu kümmern. Mit den Blumen lockt man also viele Heinzelmännchen in seinen Garten, die die Arbeit für den Gärtner erledigen.
Tümpel, TeicheNaturgarten

Auf die Bedeutung von Kleingewässern als bereicherndes Element in unserer Landschaft braucht wohl nicht mehr eigens hingewiesen zu werden. Sie sollten möglichst an sonnigen Gehölzrändern angelegt werden.
 

Freie Sandflächen

An einem kleinen, vor Regen geschützten Sandhügel an der Südseite des Hauses oder einer Mauer werden sich in kurzer Zeit einige interessante Tierarten einfinden. Während sonnige Flächen vor allem von wärmeliebenden Insekten besucht werden, ziehen andere Arten die Dunkelheit, Kühle und Feuchte vor. Man legt also am besten auch auf der Nordseite des Hauses einen solchen Sandhügel an.

 Wege und Plätze

Immer mehr Flächen in unseren Siedlungen sind mit Asphalt, Beton oder Verbundsteinen «versiegelt». Hier kann kein Wasser versickern, wegen der fehlenden Verdunstung heizen sich die Flächen im Sommer stark auf und das Bodenleben ist zerstört; eine lebensfeindliche Umgebung für alle Tiere und Pflanzen. Wege und Plätze haben zudem nicht nur eine praktische Funktion, sondern auch grossen Einfluss auf Stimmung und Ausstrahlung eines Gartens. Das Knirschen von Kies unter den Schuhen, weiche Beläge aus Rindenmulch oder das lebendige Fugenmuster von Natursteinbelägen machen das Gehen zum Erlebnis.
 

Kraut und Unkraut - die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner

Wildwuchs auf den Beeten hat die natürliche Funktion, brachen Boden zu bewachsen und damit vor der Witterung zu schützen. Im allgemeinen hat er für die Insektenwelt und damit für die Schädlingsregulation grosse Bedeutung. Viele "Unkräuter" sind auch in der Wildkräuterküche verwendbar. Wo sie nicht stören und nicht in zu grossen Mengen wachsen, lassen wir ihnen ihren Platz und profitieren von ihrem Nutzen.
... etwas Unordnung im GartenBiogarten

Muß ein Garten im Winter wirklich wie leergefegt aussehen? Lassen Sie doch zumindest einen Teil der abgestorbenen Staudenstengel über Winter stehen. Das sieht bei Reif und Schnee nicht nur schöner aus, sondern es ist auch ein ganz natürlicher Winterschutz für die Pflanzen und in den Stengeln können viele Insekten überwintern.
Und auch sonst tut etwas "Unordnung" jedem Garten gut, denn die besten Biotope sind gerade die, die man nicht gekauft und installiert, sondern einfach nur in Ruhe gelassen hat:
- ein altes Brett, im feuchten Schatten eines Strauches lose auf die Erde gelegt und nie wieder weggeräumt;
- ein Streifen Erde hinterm Zaun, unberührt gelassen;
- Dachrinnen, die nur im Notfall gereinigt werden;
- ein paar alte Äste, liegengelassen, wo sie gerade liegen;
- Mauern und Türen mit Ritzen;
- Fugen der Wegplatten;
- Steinbrocken oder alte Dachpfannen, zwischen denen sich Laub und Staub verfangen dürfen.

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