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Die Liste hat eine etwas längere Ladezeit - bitte haben Sie etwas Geduld Mischungen Hinweise zur Aussaat - Aussaaterde - Auflaufkrankheiten - Kaltkeimer - Lichtkeimer - Dunkelkeimer - So säen Sie richtig |
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| Möchten Sie eine gedruckte Ausgabe meines Angebots haben? - Zwei pdf-Dateien zum Ausdrucken: Liste der Sämereien und Mischungen, Preise, Beschreibungen |
Mit dieser Liste biete ich unter anderem Sämereien von symbol- und heilkräftigen Pflanzen der traditionellen ländlichen Gärten an; Samen von Pflanzen, die einst beliebt waren, heute aber kaum mehr anzutreffen sind. Es hat seinen Reiz, zu experimentieren und aus der Fülle des Unbekannten immer wieder neue Pflanzenschätze zu entdecken und vielleicht ein Stück alten Kulturguts in seine Obhut zu nehmen bevor es ganz verschollen ist. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen mit meinem Saatgut viel Freude im Garten.
Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie mir einfach eine eMail . ![]()
Auch wenn man die Samen nicht ißt, so sollte man trotzdem biologisch erzeugte Sämereien bevorzugen. Denn im intensiven Zierpflanzenbau werden noch mehr Pestizide eingesetzt als bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln. Es geht nicht nur darum, ein Produkt für die individuelle Gesundheit zu kaufen, sondern es kommt ebenso darauf an, die Natur zu erhalten und den Anbau umweltfreundlich zu gestalten, Boden, Wasser und Luft vor Belastungen zu schützen. Den meisten Firmen ist das Anbaurisiko ohne die Verwendung von Spritzmitteln viel zu groß. Die Vermehrungsbetriebe liegen meist in südlichen Ländern mit niedrigen Löhnen und günstigem Klima, weil dort das Risiko durch die Abhängigkeit vom Witterungsverlauf nicht so hoch ist wie bei uns. Meine Mutterpflanzen werden schon seit vielen Jahren im eigenen Garten unter ganzheitlichen Gesichtspunkten im Einklang mit der Natur gezogen - ohne Chemie und Torf, nur mit Hilfe von Kompost, Steinmehl und der Förderung von Gartentieren.
Die Samen der Wiesenblumen und einiger häufiger Wildpflanzen wurden an oberbergischen Wegrändern gesammelt. Die seltenen Arten stammen aus dem eigenen Garten. In den Mischungen sind keine hochgezüchteten Kulturformen enthalten. Das Saatgut wird von Hand geerntet, gereinigt und verpackt. Ohne maschinelle Hilfe lassen sich manche Sämereien leider nicht ganz reinigen. Ich bitte deshalb um Ihr Verständnis, wenn in manchen Tütchen noch Samenhüllen oder Flugorgane enthalten sind.
Da die Samengewinnung der Wildarten und die viele Handarbeit sehr aufwendig ist, beträgt der Preis 2 Euro pro Portion zuzüglich Versandkosten (meist 2 Euro). Bei Lieferung außerhalb Deutschlands sind die Gebühren bei Zusendung eines (Euro-)Schecks in ¤ "nur zur Verrechnung" meist am geringsten. Bei Lieferung außerhalb Europas kommen noch Bankgebühren dazu.
Bis auf die Raritäten und einige besonders arbeitsaufwendige Sämereien sind alle Portionen sehr großzügig bemessen. Bei einigen Sämereien war der Ertrag nicht sehr groß, darum erfolgt die Lieferung nur, solange der Vorrat reicht.
Bestellen Sie also rechtzeitig per eMail .
Die beste Zeit zum Samenkauf ist der Herbst, da viele Wildpflanzen Kaltkeimer sind. Mein Saatgut ist zu dieser Zeit bereits ganz frisch und gut lagerfähig. Um Ihnen die Nachnahmekosten zu ersparen, lege ich der Lieferung ein Überweisungsformular bei und bitte um Begleichung innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung.
| Würz- und Teekräuter sind kraftvolle Pflanzen und sollten vorsichtig dosiert werden. Jeder Mensch reagiert anders auf die Pflanzen. Für die Folgen von Unachtsamkeit oder persönlichen Experimenten mit Heilpflanzen oder Giftpflanzen (z.B. Christrose, Eisenhut, Fingerhut, Stechapfel, Tollkirsche) kann ich keine Verantwortung übernehmen. |
Alphabetische Liste (nach deutschen Namen geordnet)
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Mischungen - Enthalten sind überwiegend dauerhafte Stauden. Bauerngarten (ca. 49 Arten, 20 gr für 30 qm): |
Hinweise zur Aussaat
Alle Samen unterliegen einer natürlichen Alterung und sollten deshalb möglichst bald ausgesät werden. Falls eine Lagerung notwendig ist, sorgen Sie bitte für Kühle, Trockenheit, Dunkelheit und Luftruhe. So halten sich die Samen auch über eine längere Zeit.
Die Bedingungen, die zu erfolgreicher Aussaat verhelfen, sind je nach Pflanzenart ganz verschieden. Auf den Samentütchen gebe ich genaue Hinweise zum besten Aussaattermin und dem Keimverhalten der jeweiligen Pflanzenart. Sollten Sie unsicher sein wie Sie säen sollen, empfiehlt es sich, die Samen aufzuteilen und unterschiedlich auszusäen (z.B. im Freiland und im Topf / im Herbst und im Frühjahr). Auch das Wetter oder Schnecken können schon mal Probleme bereiten. Aus diesen Gründen sollte man nie alle Samen auf einmal aussäen. Wenn man immer etwas zurückbehält, hat man - auch bei gärtnerischem Pech - die Möglichkeit, es im nächsten Jahr noch einmal zu probieren. Am günstigsten ist ein dauerhaftes Saatbeet, denn Wildpflanzen keimen nicht so schnell und gleichmäßig wie Kulturarten. Einige wenige Wildpflanzen keimen besonders schwer und liegen 2-3 Winter über (z.B. Bärlauch), manchmal keimen auch nach Jahren noch Nachzügler. Die Natur läßt sich Zeit; haben auch Sie Geduld! Falls in Schalen gesät wurde, sollten Sie die Aussaaterde niemals wegwerfen sondern im Garten verstreuen. Eine Garantie für das Gelingen der Aussaat kann ich leider nicht geben, da der Erfolg von zu vielen Faktoren abhängt, die ich nicht beeinflussen kann.
Aussaaterde sollte steril, nährstoffarm und locker sein. Wer nicht auf gekaufte Erde zurückgreifen will, kann auch Erde von Maulwurfshügeln verwenden. Sie ist von Natur aus mager und ziemlich frei von Unkrautsamen. Zum Sterilisieren schüttet man die Erde in einen Topf mit Deckel und erhitzt sie eine halbe Stunde im Backofen bei 150°C. Anschließend kann man noch 1/3 Sand untermischen.
Auflaufkrankheiten bei Vorkultur am Fensterbrett kann man verhindern, indem gleich nach der Aussaat die Oberfläche mit einer dünnen Schicht fein gemörsertem Holzkohlenstaub abgedeckt wird.
Auf den Samentütchen gebe ich genaue Hinweise zum besten Aussaattermin und dem Keimverhalten der jeweiligen Pflanzenart:
Kaltkeimer benötigen zur Keimung einen Temperaturwechsel: erst eine 3 Wochen lange warme, feuchte Periode und danach eine Kälteperiode (-4 bis +4°C) von ca. 6 Wochen. In der Natur säen sie sich im Herbst aus und keimen dann im Laufe des Frühjahrs.
Man sät sie also noch vor dem Winter in Töpfe oder Schalen und gräbt das Gefäß an einem schattigen Platz in der Erde ein, so daß Regen und Schnee voll einwirken können. Große Samen kann man mit einer Haube aus feinmaschigem Drahtgitter gegen Mäuse schützen.
Notfalls kann man den Samen den erweckenden Temperaturschock auch im Kühlschrank zufügen und sie vermischt mit feuchtem Sand erst warm lagern und dann in einen möglichst kalt (1-4°C) eingestellten Kühlschrank geben; anschließend bei +5 bis 12°C aussäen. In der Kühltruhe sterben die Samen ab.
Lichtkeimer keimen nur im Hellen. Ihr Saatgut ist meist sehr fein und wird nicht bedeckt, sondern nur angedrückt.
Große Körner bestreut man nur leicht mit Sand, so daß sie gerade nicht mehr zu sehen sind.
Dunkelkeimer vertragen dagegen kein Licht. Sie möchten richtig mit Sand bzw. Erde bedeckt sein.
Als Faustregel für die Stärke der Abdeckung gilt die zwei- bis vierfache Samendicke.
So säen Sie richtig : (bei Aussaat im Freiland bitte sinngemäß vorgehen)
1. Sterilisierte Anzuchterde in den Topf oder die Schale füllen, mit einer Preßplatte oder ähnlichem fest andrücken und vorsichtig gießen.
2. Die Samen gleichmäßig auslegen; große Samen von Hand, kleines Saatgut aus der gefalteten Tüte rieseln lassen.
3. Die Samen mit der Platte andrücken. Dunkelkeimer mit einer Schicht Sand (dreifache Samendicke) bedecken und nochmals andrücken.
4. Vorsichtig mit einer Sprühflasche oder einem Wäschesprenger anfeuchten, nicht wegschwemmen.
5. Die Saatgefäße beschriften, mit einer Glasplatte oder Folie abdecken. Feucht halten, aber nicht zu naß.
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Ursula Schneider
Myrrhenkerbel@t-online.de