Sämereien, Saatgut, Samen

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NümbrechtHier können Sie mich an den folgenden Terminen finden:
Sylvie König
Leider werde ich meine Sämereien nicht mehr auf Märkten anbieten.
Nümbrecht Sämereien
Roland U. Neumann
Nümbrecht Samstag Ende April, 11-14 Uhr
PflanzenTauschBörse - mehr als nur Tausch von Pflanzen
... Kräuter, Stauden, Gemüse, Blumen, Infos rund um den Garten ...

Veranstaltungsort: Schloß Homburg, Rotes Haus, 51588 Nümbrecht (Anfahrt s.u.)
Schirmherrschaft: Marie-Luise Kreuter
Veranstalter: NABU Oberberg (OBN) und Biologische Station Oberberg ( BSO)
in Zusammenarbeit mit den Oberbergischen Landfrauen

Die meisten Gärten haben sich zu monotonen und austauschbaren Grünbereichen entwickelt. Der Ort, der es noch am ehesten zulässt, eigene Ideen und Vorlieben zu verwirklichen, ökologische Nischen zu schaffen, Rückzugsbereich für Mensch, Tier und Pflanze zu sein für ein friedliches Miteinander, wird statt dessen auf das von der Gartenindustrie vorgegebene und von vielen fantasielosen Mitmenschen aus Bequemlichkeit dankbar angenommene Einerlei reduziert.
Aus genau diesem Grund ist die Pflanzentauschbörse von Oberbergischem Naturschutzverein und Biologischer Station Oberberg ins Leben gerufen worden. Zurück zur Vielfalt ist der Trend. Im herkömmlichen Handel gibt es sie nicht mehr, die kleine schmackhafte Johannisbeertomate, die blaue Kartofel "Violetta", den nach Anis duftenden Myrrhenkerbel (Süßdolde), den Guten Heinrich. Auch die Puffbohne "Osna grün" oder die Eifeler Zuckererbse "Kemen" aus Bitburg (ertragreich und lecker), die man beim Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) erhalten konnte, entdeckt man sonst nirgends.
Das Angebot am Roten Haus an selten gesehenen Pflanzen, zu erschnüffelnden Düften, an Tipps und Ratschlägen macht neugierig auf mehr. So zieht dieser Aktionstag Kreise, es gibt viele, die auch mitmachen wollen - das nächste Mal. Im Frühjahr 2000 waren es die Landfrauen, die sich spontan angeschlossen und die die Aktion fantasievoll bereichert haben. An langer Leine waren die Steckbriefe typischer Bauerngartenpflanzen in Bild und Schrift aufgeriehen. Die entsprechenden Pflanzen waren davor platziert - zum Mitnehmen gegen eine Spende für einen guten Zweck. Der OBN-OV Nümbrecht bot, wie auch im Vorjahr, die mechanische Hilfe gegen die lästigen Schnecken, den Schneckenzaun, an. Das Freilichtmuseum Lindlar und der OBN-Kreisverband standen mit zusätzlichem Info-Material zu Gartenfragen bereit.
Die Tauschbörse am 8. April 2000 war ein rund um gelungener Tag, der durch die einführenden Worte des OBN-Vorsitzenden Dr. Wulf Nägel und die allseits anerkannte Gartenfachfrau Marie-Luise Kreuter seine besondere Note erhielt. Dankenswerter Weise hatte sie die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. Von vielen Fragenden und Ratsuchenden umringt, gab sie bereitwillig Auskünfte und ließ sie an ihrem reichen Erfahrungsschatz teilhaben.
(geschrieben nach einem Artikel im Magazin des OBN "Brennessel" von Annette Franken für den Arbeitskreis Dorfökologie)

Einladung an alle Gartenfreunde, Freizeit- und Hobbygärtner:
- Haben Sie überzählige Pflanzen?
- Suchen Sie Pflanzen für Gemüsegarten oder Blumenbeet?
- Besitzen Sie "alte" Gartenpflanzen, die es nicht mehr zu kaufen gibt?
- Wollen Sie mal über Ihren Garten plaudern?
- Benötigen Sie einen Rat oder Informationen?
- Suchen Sie den Erfahrungsaustausch mit anderen Gartenbesitzern?

Mitmachen kann jeder - auch ohne eigene Pflanzen! - Kommen Sie am 20. April zum Roten Haus!
Professionelle Händler von Gartengeräten und -bedarf sind ausgeschlossen!

Programm:
11 - 14 Uhr PflanzenTausch
12 - 14 Uhr Fragestunde mit Marie-Luise Kreuter
 

Im Angebot:
- Stauden, Kräuter, Gemüsepflanzen uvm.
- Info-Stände von OBN und BSO
- Info-Stand des Bergischen Freilichtmuseums Lindlar
- Info-Stand des VEN (Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt)
- Verkauf von Sämereien aus oberbergischen Natur- und Bauerngärten
- Gartenbücher-Verkauf der Buchhandlung Baumhof
- Spiel- und Bastelangebote für Kinder 

- Infostand "Bergische Gartenarche" :
Zum Erhalt der Vielfalt in unseren Gärten werden gezielt "alte" Gartenpflanzen gesucht! 


Marie-Luise Kreuter (links) 
und Ursula Schneider (Mitte)
bei der PflanzenTauschBörse
Biologische Station Oberberg

Die Oberbergischen Landfrauen bieten an ihrem Stand:
- Infos über die Arbeit der Landfrauen
- Stauden-Vielfalt aus dem Bauerngarten
- Kaffee und Waffeln
- Webers Apfelsaft "bergisch pur"

Auch Sie können teilnehmen! Für unsere Planung wäre es hilfreich, wenn Sie sich anmelden . Aber auch spontane TauscherInnen sind herzlich willkommen. (Tisch und Überdachung bei Bedarf bitte selbst mitbringen!)

Fragen Sie per eMail bei der Biologische Station Oberberg nach weiteren Informationen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Anfahrt mit dem Auto über die Autobahn A4 Köln-Olpe, Abfahrt Wiehl/Gummersbach.
Von dort aus der Beschilderung Richtung Nümbrecht folgen.

Nümbrecht Samstag/Sonntag, 1. Mai, 11 bis 19 Uhr
Mittelalterlicher Markt auf Schloss Homburg bei Nümbrecht
Veranstalter: Kramer Zunft und Kurtzweyl , Arbeitsgemeinschaft zur Erhaltung und Belebung mittelalterlicher Kultur e.V.
Zurück in die Vergangenheit geht es für die Besucher des mittelalterlichen Marktes auf Schloss Homburg bei Nümbrecht. An vielen Ständen gibt es Handwerkskunst zu bewundern und so mancher Handwerker demonstriert auf dem Markt sein Können.

"Hiermit sey Euch kundgethan, welch Spektakel Eurer harret: Handwerksmeister, Krämer, Hökererund männiglich Vaganten werden am ersten Wochenede des Maien wieder Markt halten zu Homburg."  Die Kumpanei von Kramer, Zunft und Kurtzweyl entführt das Volk zu Homburg in eine Zeit vor vielen hundert Jahren. Wildes Hallodri ist sicher.
Aufführungen werden den ganzen Tag über auf dem Marktplatz stattfinden. Gaukler, Feuerspucker und Spielleute zeigen ihre Kunst, um das grobe Volk zu erfreuen. Viel Handgeklapper wird vor der Bühne zu hören sein. Beim Marktgericht wird der Vogt, der sich um die "öffentliche Mores" kümmert, die "Tanzbüberei" und andere Verfehlungen ahnden. Doch nicht nur die wilde Lebensfreude des Mittelalters wird vermttelt, auch die dunklen Seiten bleiben nicht außen vor. Wenn der Pestzug vom Schloss hinunter kommt, um die Toten auf den Gottesacker zu karren, bleibt gewiss so manchem das Lachen im Halse stecken. Durch die lauten Schreie der Gaukler und Spielleute wird das anwesende Volk auf die Spektakel aufmerksam gemacht. Die Besucher werden in das spontane Spiel der Marktleute einbezogen und so ins Mittelalter entführt.

Hexen Nümbrecht
Die Kräuterhexen 
Marianne Frielingsdorf (links)
und Ursula Schneider (rechts)
www.oberberg-aktuell.de
Dort findet man zu Marktzeiten die aktuelle Hofberichterstattung mit Impressionen vom mittelalterlichen Treiben.

Im vergangenen Jahr schlenderten über 20.000 Besucher über den Markt. Viele identifizieren sich derart mit dem mittelalterlichen Geschehen, dass die Zahl derer, die im Gewand erscheinen, von Jahr zu Jahr ansteigt."

Anfahrt mit dem Auto über die Autobahn A4 Köln-Olpe, Abfahrt Wiehl/Gummersbach. Dann der Beschilderung nach Nümbrecht folgen und in Bierenbachtal den Schildern zu den großen Parkplätzen in Rommelsdorf und Gaderoth. Von dort aus besteht ein kostenloser Buspendelverkehr zum Schloss. Kinder unter Schwertmaß haben freien Eintritt.

 

Nümbrecht Samstag und Sonntag, Ende August, 10 bis 18 Uhr
Bauernmarkt im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar
Der Bauernmarkt im Bergischen Freilichtmuseum zeigt alte Handwerke und traditionelle Arbeitstechniken aus dem bäuerlichen Leben. Bauern und Handwerker bieten ihre Produkte an und führen alte Handwerkstechniken vor wie Wolle spinnen, Filzen und Sensendengeln. Es wird mit Pferden gepflügt und Getreide mit einer Dreschmaschine gedroschen, die durch eine historische Lokomobile angetrieben wird. Gemeinsam mit der "Arche-Gruppe Bergisch Land" werden historische Nutztierrassen gezeigt; für die Kinder gibt's ein Programm zum Thema "Arbeiten mit Naturmaterialien", ein Puppentheater und eine Märchenerzählerin. Verschiedene Speisen und Getränke stehen zur Auswahl.

Das Bergische Freilichtmuseum ist ein "Museum für Ökologie und bäuerlich-handwerkliche Kultur" und wird seit 1989 vom Landschaftsverband Rheinland im Lingenbachtal bei Lindlar errichtet. Schwerpunkt des Museums sind die Darstellung der Bergischen Kulturlandschaft und der früheren Lebens- und Arbeitsbedingungen im Bergischen Land.
Adresse: Bergisches Freilichtmuseum, 51789 Lindlar, Tel. 02266/3314; Fax: 02266/44845. Im Internet erreichbar unter www.LVR.de

Anfahrt: mit dem Auto über die Autobahn A4 Köln-Olpe, oder mit der Bahn Köln-Gummersbach.
Am Museumsgelände stehen während des Marktes keine Parkplätze zur Verfügung. Zwischen dem Schulzentrum Lindlar und dem Museumsgelände in Lindlar-Steinscheid ist ein kostenloser Buspendelverkehr eingerichtet.


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Ursula Schneider
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